Donnerstag, 21. September 2017

REZENSION zu Die Auserwählten in der Brandwüste

Information zum Buch

Titel: Die Auserwählten in der Brandwüste
Originaltitel: The Scorch Trials


Autor: James Dashner
Seitenzahl: 496
Verlag: Carlsen
ISBN: 978-3-551-31282-2
Preis: 9,99 €



Inhalt

Endlich haben Thomas und seine Freunden den Ausgang aus dem Labyrinth entdeckt. Nun müssen aber die übrigen 20 Lichter das Virus den Brand besiegen, indem sie durch die Brandwüste zwei Wochen lang marschieren und rechtzeitig den sicheren Hafen erreichen, um gerettet zu werden. Denn der Virus der Brand ist ein gefährlicher Virus, der die Menschen dazubringt komplett durchzudrehen und das Gehirn zu befallen. Diese Menschen werden auch Crank genannt und von allen anderen gefürchtet. Diese Prüfung durch die Brandwüste soll sogar noch schwerer sein als im Labyrinth. Die Cranks behindern sie auf der Reise zum sicheren Hafen, zudem gibt es noch die sengende Hitze und unerwartete Gefahren.

Eigene Meinung

Die Hoffnung der Lichter wurde mit wenigen Worten zunichte gemacht. Denn trotzdem sind die Lichter nicht ganz aus dem Labyrinth draußen. Die Prüfungen von der Organisation ANGST gehen weiter, auch wenn sie nicht mehr im Labyrinth sind. Nun werden beide Gruppen, die von Thomas - Gruppe A -, und die der Mädchen - Gruppe B -, in die Brandwüste geschickt, um der Gesellschaft zu helfen, indem ein Heilmittel gefunden wird durch ihre Reise.

Dieses Befangen stellt sich schwer an, weil die Lichter noch erschöpft sind von ihrer Flucht aus dem Labyrinth und die Gefahren immer schlimmer sowie auch unvorhersehbarer. Beispielsweise gibt es auf einmal Metallkugeln, die Köpfe einfach durchdringt oder flüssiges Quecksilber, das von der Decke kommt und das Gesicht befällt. Der Tod ist ein ständiger Schatten, der die Lichter verfolgt und auch die Cranks sind ihnen dicht auf den Fersen, die ebenfalls die Lichter töten wollen, aber eher damit sie etwas zu essen haben.
Teresa gehört nicht mehr zur Gruppe A und ist spurlos verschwunden. Thomas kann gar keinen Kontakt mehr zu ihr aufnehmen, auch telepathisch nicht. In Teresas Zelle findet man stattdessen Aris, den einzigen Jungen aus Gruppe B. Die Gruppe B ist fast so aufgebaut wie die Gruppe A. Die einzige Tatsache, die unterschiedlich ist, dass die Gruppe B nur aus Mädchen besteht und der letzte Junge - Aris - der Auslöser war und sie hat das Rätsel, also somit den Ausgang drei Tage früher gefunden als Thomas und seine Freunde.
Nach einer Weile freunden sich die Lichter mit zwei Cranks an, um eine höhere Wahrscheinlichkeit und mehr Menschen zum sicheren Hafen bringen zu können. Dadurch besteht eine größere Hoffnung auf Rettung. Auf dem Weg zum sicheren Hafen trifft Thomas telepathisch und auch in natura dann Teresa wieder sowie die Gruppe B. Er muss mit Schrecken feststellen, dass Teresa ihn die ganze Zeit verraten hat und seinen Tod mehr will als jeder andere. Dieser Umschwung hat es für mich spannender gemacht das Buch weiterhin zu lesen und den Abschluss der Trilogie zu lesen, weil das Vertrauen Thomas' zu Teresa nun zerstört ist, aber sie trotzdem keine Ahnung haben, was sie am besten tun können und wie sie der Organisation ANGST entkommen.
Auf den finalen Abschluss freue ich mich schon ziemlich, denn viele der Lichter haben am Ende dieses Buches nun ihre Erinnerung zurück erlangt und die Heilung wurde immer noch nicht gefunden.

Bewertung


"Maze Runner Trilogie" von James Dashner:
Band 2: Die Auserwählten in der Brandwüste
Band 3: Die Auserwählten in der Todeszone

Dienstag, 19. September 2017

REZENSION zu New York zu verschenken

Information zum Buch

Titel: New York zu verschenken


Autor: Anna Pfeffer
Seitenzahl: 336
Verlag: cbj
ISBN: 978-3-570-17397-8
Preis: 14,99 €



Inhalt

Nachdem seine Freundin Olivia Lindmann Anton verlassen hat, versucht er nun über Instagram jemanden zu finden, der genauso heißt wie seine Ex. Er hat nämlich zwei Tickets nach New York gekauft und wollte das zweite Ticket eigentlich seiner Freundin schenken, aber die hat unerwartet Schluss gemacht. Eines Tages schreibt ihn dann Liv an und somit beginnt ein lustiger Chatverlauf zwischen den beiden, die beide nach New York wollen. Mithilfe dieser Konversationen versucht Anton herauszufinden, ob Liv okay ist als seine Reisebegleitung. Beide vertrauen einander persönliche Dinge an und beginnen sich gut zu verstehen. Allerdings weiß Anton gar nicht wie Liv ausschaut.

Eigene Meinung

Jemanden zu finden, der genauso heißt wie seine Ex nur damit die Flugtickets nicht umsonst gekauft wurden. Diese Befangen stelle ich mir ziemlich schwer und gewagt vor. Dennoch probiert Anton das über Instagram, damit er nicht alleine in die Stadt muss, die nie schläft. Hier lernt er Liv kennen, die anders als er kein so intaktes Familienleben hat und auch nicht so wohlhabend wie er. Dennoch überzeugt Liv ihn durch ihren Charme und auch ihre Schlagfertigkeit, dass die beiden fast täglich und sehr oft miteinander schreiben.
Weil Liv ihm aber kein Bild von sich gibt und ihm zeigt wer sie ist, versucht er durch ein Motivationsschreiben und einem Fragebogen zu erkennen, wer sie ist und bekommt dadurch auch Anregungen, was schön in New York ist. Auch mich als Leser hat Livs Schreiben mich verzaubert und in mir den Wunsch erweckt auch einmal nach New York zu kommen und viele Dinge dort zu besichtigen.
Anton wird nach einiger Zeit einem sympathischer und man möchte erfahren, weshalb er von seiner Ex verlassen wurde.
Das Ende fand ich jetzt nicht so schwer vorher zu erahnen, was mir persönlich weniger gut gefällt. Dennoch mag ich den Schreibstil der beiden Autorinnen, die sich hinter dem Pseudonym Anna Pfeffer verstecken, sehr gerne und diesen Gedanken sehr schön. Allerdings fand ich es ziemlich offensichtlich, warum Liv ihm kein Bild schicken wollte oder ihn hingehalten hat, dass sie sich vor ihrem Flug nicht treffen. Das hat mir weniger gefallen. So viele Olivia Lindmanns gibt es nun auch nicht auf der Welt in seinem Alter und sie war doch sehr darauf erpicht zu erfahren wie es ihm nach seiner Trennung geht und warum er jedes Mal ausrastet, wenn er ihren Namen hört oder sie gesehen hat.
Auch die Art, dass es im Chatverlaufstil geschrieben wurde, mochte ich überraschenderweise sehr gerne, denn in der heutigen Gesellschaft erfolgt Kommunikation auch viel übers Handy.
Schlussendlich mochte ich das Buch aber wirklich sehr gerne.
Ein paar Minuten schreibe ich nicht und schon bist du schwul? (S. 14)


Bewertung

Montag, 18. September 2017

REZENSION zu AMANI - Rebellin des Sandes

Information zum Buch

Titel: AMANI - Rebellin des Sandes
Originaltitel: Rebel of the Sands


Autor: Alwyn Hamilton
Seitenzahl: 352
Verlag: cbt
ISBN: 978-3-570-16436-5
Preis: 16,99 €



Inhalt

Weg aus Dustwalk möchte Amani kommen, denn dort gehört sie ihrem Onkel und ihrer Tante nach dem Tod ihrer beider Eltern. Entweder wird sie verheiratet oder sie soll eine weitere Ehefrau ihres Onkels werden. Beides möchte sie aber nicht und das zweite möchte ihre Tante noch weniger. Aufgrund dessen nimmt sie an einem Schießwettbewerb teil, um 1000 Fouza zu gewinnen. Allerdings gelingt ihr das nicht, weil der Wettbewerb nicht fair ist und lernt dabei den mysteriösen Fremden Jin kennen. Beide retten einander ständig und machen sich deshalb schlussendlich gemeinsam auf den Weg nach Massil, denn die Hauptstadt soll zu gefährlich für Amani sein.

Eigene Meinung

Eine vollkommen außergewöhnliche Geschichte.

Amani verkleidet sich als Junge, um ihr Können als Schütze unter Beweis zu stellen und die 1000 Fouza gewinnen zu können. Allerdings hat der Herausgeber in diesem Wettbewerb sein ganzes Geld auf jemand anderen gesetzt und möchte nicht, dass jemand anderes die ganzen Tausend Fouza bekommt. Der Deal zwischen dem Händler, dem Fremden - ein weiterer Teilnehmer - und Amani ereignet sich aber nicht, denn die beiden werden übers Ohr gehauen und verlieren umsonst ihr Startgeld. Der Fremde ist ein gesuchter Söldner und wird nun mit dem "Blauäugigen Banditen", ein Spitzname für Amani, in Verbindung gebracht, weshalb Jin bei ihr gesucht wird und derer beiden Leben wird bedroht durch die Garde des Sultans. Der Prinz möchte den Rebellenprinz finden, der verantwortlich ist für die Rebellion. Der Rebellenprinz ist mit seiner Schwester geflohen, die ein halber Djinni ist, und möchte seinen rechtmäßigen Thron zurückfordern.
Es gibt in diesem Buch gleich zweierlei Überraschungen, denn Amani entpuppt sich als Demdji und Jin als ein weiterer Prinz des Sultans.
Das Buch ist gut geschrieben, weshalb man es in einem guten Rutsch lesen kann. Für mich war es ein wenig too much fantasy und der Preis ist genauso hoch wie für den zweiten Band, der aber ungefähr 200 Seiten mehr umfasst.
"Außer für uns habe ich ihn noch nie so sorglos mit dem Tod flirten sehen." (S. 239)
"Ich hab nicht dran gedacht, meine besten Kleider mitzunehmen, als ich um mein Leben lief." (S. 272)

Bewertung


"Die AMANI Reihe" von Alwyn Hamilton:
Band 1: AMANI - Rebellin des Sandes
Band 2: AMANI - Verräterin des Thrones